24 STUNDEN AM TAG FÜR SIE DA • FREIWILLIGE FEUERWEHR WEINBURG AM SASSBACH • NOTRUF 122
Feuerwehr

Im Glossar werden Begriffe und Abkürzungen erläutert die für die Feuerwehr Weinburg von Bedeutung sind. Darunter befinden sich Begriffe des österreichischen bzw. sterischen Feuerwehrwesens wie z.B. Dienstgrade, taktische Bezeichnungen für Fahrzeuge und Geräte. Aber auch Bezeichnungen für Straßezüge und Orientierungspunkte die im Einsatzbereich der FF Weinburg liegen.


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Es gibt 68 Einträge im Glossar.
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Begriff Glossar
AbschnittPolitische Bezirke werden, um organisatorische Aufgaben zu erleichtern, in Abschnitte eingeteilt (Unsere Wehr liegt im Abschnitt 2 - Saßtal).
Der Abschnitt Saßtal wiederum besteht aus den Unterabschnitten Unters Saßtal und Oberes Saßtal.
 
Abschnittsbrandinspektor (ABI)Dienstgrad eines Funktionärs auf Abschnittsebene (Siehe auch Dienstgrade).
 
Alarmstichwort

Alarmstichwörter sind definierte Begriffe für die Erstlarmierung. Wird z.B. in der Landesleitzentrale ein Notruf mit dem Inhalt \"Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person\" entgegengenommen, werden mit einem Knopfdruck die richtigen Feuerwehren alarmiert, weil für das Alarmstichwort \"VU mit eingekl. Person\" für jeden Ort festgelegt ist welche Einsatzkräfe benötigt werden.

So sind für Brandeinsätze und Technische Einsätze jeweils 17 Alarmstichwörter festgelegt die vom Mistkübelbrand bis zum Flugzeugabsturz das ganze Spektrum der Feuerwehr beschreiben,

 
Alarmstufe

Mittels Alarmstufen wird die Anzahl der benötigten Einsatzkräfte beschrieben.

Bisher gibt es sechs Alarmstufen (I-III für Brand- und IV-VI für Techn. Einsätze). Mit der Anbindung an die Landesleitzentrale werden die Alarmstufen auf Zehn ausgeweitet (je fünf für Brand- und Techn. Einsätze). Neu ist, dass die Alarmstufen auch für die Alarmierung genutzt werden können. Ähnlich der Alarmstichwörter sind die Alarmstufen für jeden denkbaren Einsatzort definiert. Stellt sich z.B. beim Eintreffen der ersten Feuerwehr heraus dass ein Brand doch größer ist als angenommen, reicht es aus die Alarmstufe zu erhöhen um weitere Fahrzeuge anzufordern. Und das spart Zeilt weil die benötigten Kräfte nicht namentlich aufgezählt werden müssen.

 
Angelobung

Jeder neu eingetretene Feuerwehrmann, der sein Jahr als Probefeuerwehrmann absolviert hat, oder jeder Jugendfeuerwehrmann der in den Aktven Dienst übertritt, muss im Rahmen einer feierlichen Zeremonie das Treugelöbnis ableisten:

Ich gelobe,
meinen Dienst als Freiwilliger Feuerwehrmann stets gewissenhaft zu erfüllen, meinen Vorgesetzten gehorsam zu sein, Disziplin und Manneszucht zu halten und wenn notwendig, auch mein Leben einzusetzen, um meinen Mitmenschen zu helfen.
Gott zur Ehr -- dem Nächsten zur Wehr!
 
AngriffstruppDer Angriffstrupp (A-Trupp), oftmals der Atemschutztrupp, rettet und nimmt das erste Rohr vor. Bei allen Einsätzen, bei denen eine Gefahr durch Einwirkung von Atemgiften droht, rüstet sich der A-Trupp mit entsprechendem Atemschutz aus.
 
Atemschutz (ATS)

Wichtiges Element im Feuerwehrwesen. Feuerwehrmänner mit absolvierten Atemschutzlehrgang dürfen, mit Schutzmaske und Atemluftflaschen ausgerüstet, in brennende Objekte eindringen und dort wertvolle Lösch- oder Bergearbeiten verrichten. Infolge der häufigen Verwendung von Kunststoffen bei der Errichtung und Ausstattung von Gebäuden und der Produktion von verschiedensten Gütern ist der schwere Atemschutz (von der Umluft völlig unabhängig) eine unumgängliche Notwendigkeit.

Die Atemschutzgeräte (3 Stück) werden im TLF Mitgeführt.

Unter Atemschutz versteht man jede Handlung, die darauf zielt, schädliche Einflüsse die über die Atmung in den menschlichen Körper gelangen können, fernzuhalten. Sind in der Umgebungsluft Atemgifte vorhanden oder reicht der Luftsauerstoff nicht aus, ist ein geeignetes Atemschutzgerät zu verwenden.

 
AtemschutzgerätAls Atemschutzgerät bezeichnet man generell alle Geräte, die zum Atemschutz verwendet werden.
 
Berufsfeuerwehr (BF)

Eine Berufsfeuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie besteht aus hauptamtlich arbeitenden Einsatzkräften des feuerwehrtechnischen Dienstes und hält mindestens einen Zug ständig besetzt.

In Österreich gibt es sechs Berufsfeuerwehren in den Landeshauptstädten Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.

 
Bezirksfeuerwehrarzt (BFARZT)Dienstgrad des obersten Feuerwehrarztes eines Bezirks.
 
BOS

Zu den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gehören alle Organisationen, die der inneren Gefahrenabwehr oder Nächstenhilfe dienen. Die BOS stellen die Abwehr von Gefahren aufgrund eines öffentlich-rechtlichen Auftrags oder ehrenamtlicher Initiative sicher. (z.B. Feuerwehr, Rettung, Polizei)

Umgangsprachlich werden die BOS häufig als Blaulichtorganisationen bezeichnet.

 
BrandschutzUnter Brandschutz versteht man alle Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorbeugen und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen.
 
BuysinoGastronomiebetrieb direkt an der L208, Weinburgerkreuzung. (ehm. GH Lubi bzw. Jedermann).
 
ChristophorusCristophorus ist die Bezeichnung der ÖAMTC-Rettungshubschrauber (Flugrettung). Der nächstgelegene Rettungs- bzw. Notarzthubschrauber ist \"Christophorus 12\", welcher am Flughafen Graz stationiert ist. Die Anflugzeit von Graz nach Weinburg beträgt etwa 15 Minuten.
 
CSAChemiekalienschutzanzüge (CSA) kommen bei Gefahrgutunfällen zum Einsatz. Der Träger des CSA ist dabei komplett von seiner Umwelt isoliert und kann somit auch in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierten Gebieten arbeiten. Zur Atemluftversorgung trägt der CSA-Träger einen Pressluftatmer auf dem Rücken.
 
Dienstgrade

Da im Einsatz eine Befehlshierarchie von großer Bedeutung ist, werden Feuerwehrmitglieder in Dienstgrade eingeteilt. Je höher die Funktion ist, die man besetzt, desto höher dementsprechend auch der Dienstgrad.

Siehe dazu Menü Dienstgrade.

 
EinsatzleiterDer Einsatzleiter ist die ranghöchste Person am Einsatzort und trägt die Verantwortung für den Ablauf des gesamten Einsatzes. Er erkundet die Lage und gibt Befehle für alle im Einsatz befindlichen Einheiten, sofern er aufgrund des Umfangs der Lage dies selber durchführen kann. Bei größeren Einsätzen bildet der Einsatzleiter einen Stab in der Einsatzleitung.
 
Einsatzleitfahrzeug (ELF)

Unter einem Einsatzleitfahrzeug (ELF) versteht man ein Fahrzeug, welches der Führung und Koordinierung von taktischen Einheiten der Feuerwehr und ggf. anderer Hilfskräfte bei Großeinsätzen dient. Einsatzleitfahrzeuge oder Einsatzleitwagen finden neben der Feuerwehr auch in ähnlichen Bereichen, etwa dem Rettungsdienst, Verwendung.

Das Einsatzleitfahrzeug des Bezirk Radkersburg ist in Eichfeld stationiert und kann bei Bedarf angefordert werden.

 
ELAbkürzung für Einsatzleiter oder Einsatzleitung.
 
ELFEinsatzleitfahrzeug
 
Feuerlösch- und Bergedienst (FuB)Der FuB besteht aus mehreren Feuerwehren, von denen jede je ein Fahrzeug stellt. Pro Bezirk gibt es eine FuB-Bereitschaft (pro Abschnitt einen FuB-Zug), die zu verschiedenen Großeinsätzen, die auch außerhalb des jeweiligen Bezirkes stattfinden können,alarmiert werden kann. Zumeist handelt es sich bei solchen Ereignissen aber um riesige Brand- oder Umweltkatastrophen (Waldbrand, Hochwasser,...), da die Mobilmachung eines FuB-Zuges oft erst am nächsten Tag abgeschlossen ist und die Einsatzkräfte somit erst dann am Ort des Geschehens eintreffen können.
 
Feuerlöscher

Ein Feuerlöscher ist ein tragbares Kleinlöschgerät mit einem Gewicht von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden. Er enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.

Feuerlöscher sind auch bei der Feuerwehr wichtiges Gerät und werden in jedem Fahrzeug mitgeführt.

 
Feuerwehrarzt (FARZT)Ein Arzt, der Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr ist und vom Landesfeuerwehrrat zum FArzt ernannt wurde.
 
Feuerwehrfunkleistungsabzeichen (FULA)Um das FULA zu erringen, muss der Bewerber fundiertes Wissen über Technik und Anwendung des Funkverkehrs im Feuerwehrwesen unter Beweis stellen.
Früher unterteilte man das FULA in die Kategorien Bronze, Silber und Gold, wobei man das FULA in Gold durch das dreimalige Bestehen des Bewerbs in Silber erlangte.
Heute entfällt diese Unterteilung und es besteht nur mehr die Möglichkeit, das FULA in Gold zu erwerben.
 
Feuerwehrjugendleistungsabzeichen (FJLA)Das FJLA muss in einem Teambewerb erlangt werden, wobei die Gruppe einen vereinfachten Löschangriff durchführt.
 
Florian SteiermarkDer Funkrufname der Landesleitzentrale in Lebring.
 
GefahrgutAls Gefahrgut bezeichnet man Stoffe, Zubereitungen (Gemische, Gemenge, Lösungen) und Gegenstände, welche Stoffe enthalten, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren für ausgehen können und die aufgrund von Rechtsvorschriften als gefährliche Güter einzustufen sind.
 
Gruppe

Nach dem Trupp die kleinste organisatorische Einheit. Die Gruppe wird vom Gruppenkommandanten geführt. Mehrere Gruppen bilden einen Zug.

Die typische Mannschaftsstärke einer Gruppe ist 9 Mann (entspricht der Besatzung des KLF). Die Gruppengröße kann aber beliebig vergrößert oder verkleinert werden.

 
HochdrucklüfterEin Druckbelüfter, auch Hochdruck(be)lüfter oder Überdruckbelüfter genannt, ist ein feuerwehrtechnisches Gerät, das eingesetzt wird, um verqualmte Räume oder Häuser rauchfrei zu machen.
 
HydrantDas Wasser wird aus Überflurhydranten oder Unterflurhydranten aus dem zur Verfügung stehenden Rohrleitungssystemen entnommen und über eine Pumpe (Löschfahrzeug) an die Strahlrohre abgegeben. Hydranten werden auserdem genutzz um den Wassertank des TLF zu füllen. Im Löschbereich der Feuerwehr Weinburg werden ausschließlich Überflurhydranten eingesetzt.
 
Hydraulisches Rettungsgerät

Hydraulisches Rettungsgerät wie Schere, Spreizer und Rettungszylinder dient dem Schneiden und Aufspreizen von Metall und Kunststoffen. Diese Geräte werden vor allem bei Verkehrsunfällen eingesetzt, um eingeklemmte Personen aus ihren Autowracks zu befreien.

Die hydraulischen Geräte haben den Vorteil, dass sie erschütterungsfrei und leise arbeiten, im Gegensatz zu z.B. dem Trennschleifer. Auch tritt hier keine Brandgefahr durch Funkenflug auf.

Mit der Schere lassen sich Blechteile, wie Dachholme, sowie nicht gehärtetes Vollmaterial schneiden.
Sie dient vor allem zum Schaffen von Rettungsöffnungen bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmter Person.

Mit dem Spreizer lassen sich vor allem verklemmte Fahrzeugtüren öffnen sowie Teile wegbiegen.

Auch ohne angeschlossene Hydraulikleitung bleibt der Rettungszylinder in seiner ausgefahrenen Position, so dass er neben dem Aufspreizen von Öffnungen auch zum Sichern und Abstützen verwendet werden kann.

Die FF Weinburg besitzt kein hydraulisches Rettungsgerät. In Fällen in denen solches Gerät benötigt wird arbeitet das TLF Weinburg mit LF Siebing zusammen.

 
KdtAbkürzung für Kommandant.
 
Kleinlöschfahrzeug (KLF)

Das Kleinlöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug, in dem zwar kein Wasser, aber alle für die Brandbekämpfung erforderlichen Geräte für eine Gruppe mitgeführt werden. Wichtigster Ausrüstungsgegenstand des KLF ist die Tragkraftspritze (TS).

 
Kleinrüstfahrzeug (KRF)Das Kleinrüstfahrzeug ist speziell für Technische Einsätze ausgerüstet. Der Zusatz -B (KRF-B) bedeutet, dass in diesem Fahrzeug auch eine Bergeausrüstung (Spreitzer und Schere) mitgeführt wird, die zur Rettung eingeklemmter Personen ein unerlässliches Mittel darstellt.
 
KLFAbkürzung für Kleinlöschfahrzeug
 
Kommando (Kdo)1.) Die oberste Führungsschicht einer Feuerwehr, bestehend aus dem Feuerwehrkommandanten, dem Feuerwehrkommandanten-Stellvertreter und dem Leiter des Verwaltungsdienstes.
2.) Ein Befehl mit feststehendem Wortlaut und festgelegter Ausführung (zB. Wasser Marsch!)
3.) Bezeichnung für ein Kommandofahrzeug.
 
L208Landesstraße 208 - Auch bekannt als »Sterzautobahn«. Die L208 führt von der Autobahnabfahrt Vogau in Richtung Radkersburg. Die L208 eine der meistbefahrenen Straßen im Bezirk Radkersburg. Der Streckenabschnitt von Perbersdorf bis Weinburg liegt im Einsatzgebiet der FF Weinburg.
 
L213Landestraße 213. Von der Siebinger Wegkreuzung ist die L213 die Verbindung nach Norden Richtung Siebing, Mettersdorf, Jagerberg bis nach St. Stefan und Kirchbach. In den Bereich der FF Weinburg fällt eine ca. 1,2 Km Lange Strecke im Bereich Stangdorf und geht dort in das Einsatzgebiet der FF Siebing über.
 
L269 Die L269 die Strecke über das Ortsgebiet von Weinburg und Priebing und führt nach Wittmannsdorf, St. Peter. Von dort weiterführend die Verbindung nach Bierbaum, Gnas, Feldbach, Straden usw.
Von der Kreuzung mit der L208 (Weinburger Kreuzung (ehem. Post)) bis Priebing hat die FF Weinburg ca. 2,2 Km der L269 in ihrem Gebiet.
 
Landesbranddirektor (LBD)

Der Dienstgrad des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes. Der höchste Feuerwehrmann der Steiermark ist LBD Albert Kern.

 
Landesleitzentrale (LLZ)Die zentrale Annahmestelle für den Feuerwehrnotruf 122. (Bisher werden Notrufe im jeweiligen Beziirk entgegengenommen.) Die Landesleitzentrale (LLZ) ist rund um die Uhr besetzt und die Notrufe werden von professionellen Dispatchern entgegengenommen. Die Landesleitzentrale befinded sich am Gelände der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring.
(Zur Info: Der Euro-Notruf 112 wird nicht in der Landesleitzentrale sondern von der Polizei entgegengenommen)
 
LehrgangDa gute Ausbildung das Um und Auf für die Verrichtung effizienter Hilfeleistung im Einsatz ist, werden unsere Feuerwehrmänner immer wieder auf Lehrgänge geschickt, um sich dort wichtige Grundlagen anzueignen oder ihre Ausbildung zu vertiefen.
Von der Landesfeuerwehrschule werden zum Beispiel Funk-, Atemschutz-, Gruppenkommandanten- oder Technische Lehrgänge angeboten. Feuerwehrleute müssen viel Freizeit opfern um eine solide Ausbildung zu erhalten! Die Landesfeuerwehrschule Steiermark befindet sich in Lebring.
 
LeitstelleEine Leitstelle (oft auch Einsatzzentrale, Funkleitstelle) leitet den Einsatzbetrieb der zugeordneten Organisation, nimmt Informationen entgegen, wertet sie aus und koordiniert die angeschlossenen Dienste
 
LFLöschfahrzeug
 
LF-BLöschfahrzeug mit Bergeausrüstung
 
LLZAbkürzung für Landesleitzentrale
 
LöschfahrzeugLöschfahrzeuge dienen vorrangig dem Zweck des Löschens von Bränden, der Menschenrettung und zur Durchführung von technischen Hilfeleistungen kleineren bis mittleren Umfangs. Löschfahrzeuge werden unterteilt in die Kategorien Tanklöschfahrzeuge, Löschgruppenfahrzeuge, Tragkraftspritzenfahrzeuge und sonstige Löschfahrzeuge.
 
LöschmittelLöschmittel haben die Aufgabe brennende Stoffe unter Berücksichtigung ihrer Brandklasse und vorherrschender Umfeldbedingungen (beispielsweise Personengefährdung oder Raumgröße) zu löschen. Sie werden zur Brandbekämpfung von den Feuerwehren oder in automatischen Feuerlöschanlagen eingesetzt oder stehen zur Selbsthilfe in tragbaren Feuerlöschern oder mobilen Feuerlöschgeräten zur Verfügung.
 
LWZLandeswarnzentrale
 
MelderDer Melder übermittelt Nachrichten (Befehle, Rückmeldungen usw.) und übernimmt besondere Aufgaben (z. B. zweiter Maschinist).
 
ÖBFVDer Österreichische Bundesfeuerwehrverband ÖBFV ist der Dachverband aller Landesfeuerwehrverbände Österreichs.
 
ÖlbindemittelÖlbindemittel oder auch Ölbinder wird zum abbinden (aufsaugen) von Mineralölen und Chemikalien in der Feuerwehr eingesetzt. Es ist meist feinkörnig oder pulverig, teilweise auch flüssig. Außerdem gibt es noch schwimmfähiges Ölbindemittel, das in Kombination mit Ölsperren, zur Beseitigung von Mineralölen auf Gewässern eingesetzt wird
 
PAPressluftatmer / Pressluftatemgerät (PA), siehe Atemschutzgerät
 
Rettungstrupp

Der Rettungstrupp (R-Trupp) rettet und leistet technische Hilfe.

Beim Atemschutzeinsatz steht immer ein Rettungs- oder Reservetrupp bereit, der in schwierigkeit geratenen Atemschutzgeräteträgern schnell zu Hilfe kommen kann.

 
Rüstlöschfahrzeug (RLF)Das Rüstlöschfahrzeug stellt eine Kombination eines Tanklöschfahrzeuges und eines Rüstfahrzeuges dar. Diese Rüstlöschfahrzeug dient somit Brand- als auch technischen Einsätzen.
 
Saugkopf

Der Saugkopf bildet den Beginn der aus Saugschläuchen bestehenden Saugleitung. Er dient zum:

  • Abhalten größerer Schmutzteile von der Feuerlöschpumpe (TS oder Einbaupumpe des TLF)
  • Festhalten der Wassersäule bei vorübergehendem Stillstand der Feuerlöschkreiselpumpe (Teil der TS)
  • Zur Sicherung des Auffüllens von Pumpe und Saugleitung bei Versagen der Entlüftungseinrichtung.
 
Schlauch

Für die Löschmittelförderung werden für den Feuerwehreinsatz geeignete Schläuche verwendet. Sie werden nach ihrem Aufbau und ihrer Verwendung in Druck- und Saugschläuche unterteilt.

Druckschläuche werden in folgenden Dimensionen am Häufigsten verwendet:

TypeInnendurchmesser (mm)Länge (m)
B 75 20
C 52 15
H 25

40

 

Die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer ist nur mittels eines Saugschlauchs möglich, da dieser beim Ansaugvorgang (Unterdruck im Saugschlauch) die Form behält. In unserer Wehr wird meistens der A-Saugschlauch mit den Dimensionen 110/1,6 verwendet.

 
SpreizerHydr. Rettungsgerät.
 
SRFSchweres Rüstfahrzeug.
Ein Fahrzeug das ganz speziell für Technische Einsätze ausgerüstet ist. Hydraulisches Rettungsgerät gehört zur Pflichtausrüstung ebenso wie der Kran.
 
Strahlrohr

Die Armatur, die gemeinhin als `Feuerwehrspritze` bezeichnet wird, heißt im Fachjargon Strahlrohr.

In unserer Feuerwehr kommen nur Mehrzweckstrahlrohre zum Einsatz, die einen zusätzlichen Schalthebel besitzen, mit dem man das Strahlrohr auf `Voll`, `Halt` oder `Sprühstrahl` stellen kann. Ältere Modelle von Strahlrohren besitzen keine solche Einrichtung, was sich jedoch als unpraktisch und in manchen Situationen sogar gefährlich herausstellte.

 
Tanklöschfahrzeug (TLF)

Das Tanklöschfahrzeug ist ein Löschfahrzeug, in dem Wasser mitgeführt wird. Es unterstützt eine schnelle Bekämpfung des Brandes und ist zudem mit Atemschutzgeräten ausgestattet. Eine eingebaute Pumpe (Einbaupumpe) ermöglicht das Ansaugen von Gewässern, etc (siehe auch TS). TLFs gibt es in verschiedenen Größen, wobei die Zahl hinter der Bezeichnung TLF die Menge des mitgeführten Wassers in Litern angibt - vom einfachen TLF1000 bis hin zu größeren Modellen, sogenannten GTLFs (Großtanklöschfahrzeugen), die oft mehr als 10000 Liter Wasser fassen. Die Bezeichnung TLF-A bedeutet, dass das Fahrzeug über Allradantrieb verfügt.

TLF 4000 Weinburg führt demnach 4000 Liter Wasser mit. Obwohl das TLF Weinburg Allradbetrieben ist fehlt der Zusatz A.

 
TLFTanklöschfahrzeug
 
Tragkraftspritze (TS)Im Feuerwehrbereich Bezeichnung für eine Pumpe, mit der Wasser aus fließenden oder stehenden Gewässern, aber auch aus Hydranten etc. gesaugt werden kann. Eine TS wird auch verwendet, um den Druck des Wassers in der Schlauchleitung zu regulieren.
 
TruppKleinste Element der Organisation, bestehend aus drei bis vier Mann. Wird im Einsatz beispielsweise bei Atemschutztrupps angewandt.
 
TSTragkraftsprize (Pumpe)
 
VerteilerDurch den Verteiler kann eine Zubringleitung in mehrere Löschleitungen aufgeteilt werden.
 
VUAbkürzung für Verkehrsunfall
 
ZugElement der Organisation einer Feuerwehr, bestehend aus mehreren Gruppen und einem Zugtrupp.
 


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